Ballschule



Was ist das, Ballschule?

 

Noch vor nicht allzu langer Zeit haben unsere Kinder auf Straßen, Parks, Schulhöfen und Bolzplätzen auf die spielerische Art Fertigkeiten wie Prellen, Fangen, Werfen, Stoppen, Passen und Schießen erlernt. Die "natürliche Ballschule" ist heute bedauerlicherweise so gut wie aus dem Tagesablauf der Kinder verschwunden. Das hat Nachteile. Kinder treten heute sehr früh in Vereine und werden sportartspezifisch ausgebildet. Das Resultat? Viele Jugendliche verlieren im Alter von 17 Jahren wieder die Lust an ihrer momentan ausgeübten Sportart. In der Sportspielmethodik gilt, dass erst das allgemeine "ABC" erlernt werden muss, bevor man gewinnbringend versuchen kann, spezifische Techniken und spezifische taktische Kompetenzen heranzubilden.
Die Ballschule will hier Abhilfe schaffen und "ersatzweise" eine solide und facettenreiche Anfängerausbildung gewährleisten.

 

 

Das ABC der Ballschule

 

Das ABC für Spielanfänger stützt sich auf drei methodische Grundpfeiler:

  • spielerisch-situationsorientiertes Spielen --> Ziel: Spielen lernen
  • fähigkeitsorientiertes Spielen --> Ziel: Verbesserung der Ballkoordination
  • fertigkeitsorientiertes Spielen --> Ziel: Verbesserung grundlegender Ballfertigkeiten


Zielsetzung der Ballschule
 

  • ganzheitliche Ausbildung der Kinder in ihrer geistigen, emotionalen und motorischen Entwicklung
  • vielseitiges Erleben und Wahrnehmen von Sportspielsituationen
  • vermittlung spielübergreifender Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Ball (z.B. Ballgefühl, Ballkoordination)
  • soziale Einbindung in "Sportspielgruppen"


Zielgruppen

  • Kindergartenkinder von 3-5 Jahren
  • Vorschulkinder
  • Grundschüler bis 8 Jahren